Rollator online (2018)

Das Altersheim „Phönix“ erhält eine neue Heimleitung, dank welcher Internet und Facebook Einzug ins Gebäude halten. Nach anfänglichem Misstrauen formiert sich eine Gruppe von Interessierten, die sich täglich bei Kaffee und Kuchen trifft und sich Schritt für Schritt in die digitale Welt vorarbeitet. Durch die neuen Erkenntnisse und den Kontakt zur Aussenwelt wird das Bedürfnis nach mehr Freiheit und Selbstbestimmung geweckt. Und letzte, teils geheim gehaltene Wünsche, möchten noch erfüllt werden. Da mutieren bisher unscheinbare Figuren zum „Retter in der Not“. Und andere wiederum kommen in Erklärungsnotstand. Alles gipfelt in einem herrlichen Happy-End mit überraschender, leicht krimineller Wendung.



„Rollator online“ 
Ein Spiel in drei Akten von Peter Locher, die Aufführungsrechte liegen bei Peter Locher, Wohlen AG

Geisterzug (2016)

Auf einem gottverlassenen Grenzbahnhof im Süden Englands finden sich in einem schäbigen Warteraum einige Reisende zusammen, die durch Teddie Deakins Schuld den Anschlusszug verpasst haben. War es denn wirklich nötig, gleich die Notbremse zu ziehen, nur weil sein Hut zum Fenster hinausflog? Nun sitzen sie nachts in diesem winzigen Kaff fest, denn der nächste Zug fährt erst am anderen Morgen. Ein Hotel gibt es hier nicht, das nächste Haus ist meilenweit entfernt, und es regnet in Strömen. 
Die Reisenden sind also gezwungen, die Nacht in diesem völlig vergammelten Warteraum zu verbringen. Die Stimmung ist nicht die beste, zumal Teddie den Reisegefährten durch sein albernes Benehmen auf die Nerven geht. Auch der Stationsvorstand Sam Hodgkin trägt mit seiner Erzählung vom Geisterzug nicht gerade zur allgemeinen Erheiterung bei. Es soll hier nämlich spuken. In manchen Nächten klingt auf einmal die Signalglocke, und es fährt ein Zug vorbei, mit knirschenden Bremsen und gellendem Pfeifen. Gibt es diesen gespenstischen Zug tatsächlich? Die Reisenden werden es schon bald wissen...


„Der Geisterzug“ (The ghost Train)
Ein Spiel in drei Akten von Arnold Ridley in schweizerischer Mundart. 
Die Aufführungsrechte liegen beim Verlag Felix Bloch Erben, Berlin, 
Vertretung für die Schweiz: Musikverlag und Bühnenvertrieb Zürich AG, 8008 Zürich
Bearbeitung für Theatervirus Buchs von Peter Locher, Wohlen AG

Gspässigi Lüüt (2014)

Auf brillante Art und Weise führt uns die Geschichte «Menschliches» vor Augen. Mit Spannung, skurrilem Humor aber auch mit Tiefgang, gewährt uns die Geschichte «Gspässigi Lüüt» einen Blick hinter die Mauern der Villa Waldfrieden. Den liebenswerten und zugegebenermassen etwas merkwürdigen Gästen der psychiatrischen Klinik bedeuten die verschlossenen Türen Schutz und Sicherheit. Das Zusammenleben ist von gegenseitigem Respekt, Wärme und einem Gefühl der Zusammengehörigkeit geprägt. Die darin wohnenden Menschen erzählen von ihren Wünschen, Träumen und Ängsten. In dieses harmonische Gefüge tritt eines Tages eine sonderbare aber auch steinreiche Dame.
Frau Edith Wildmann. Sie wird von ihren Stiefkindern zwangseingewiesen. Nach dem anfänglichen Schock gelingt es ihr, durch ihre unkonventionelle Art, das Leben der Sanatoriumsgäste auf bedeutsame Weise aufzufrischen. Gleichzeitig unternehmen ihre Stiefkinder alles, um an das verschwundene Vermögen der Stiefmutter heranzukommen. In dieser Komödie werden die Grenzen von Gesundheit und Krankheit vermischt. Eine Geschichte über Menschen und Menschliches.


„Gspässigi Lüüt“ (The curios Savage)
Die Aufführungsrechte liegen beim Verlag Felix Bloch Erben, Berlin.
Vertretung für die Schweiz: Musikverlag und Bühnenvertrieb Zürich AG, 8008 Zürich 

Fremdi Stadt (2012)

Fünfzehn Menschen treffen an einem Stadttor aufeinander, ohne zu wissen, wo sie sind und wie sie dort hingekommen sind. Das verschlossene Tor veranlasst die Personen zu den verschiedensten Betrachtungen über das, was sich hinter den Mauern verbergen könnte. Bei Sonnenaufgang erkennen sie in der Ferne eine geheimnisvolle Stadt, die sich ihnen für einen Tag öffnet. Abends treffen sich die Personen vor der Mauer wieder und reflektieren ihre utopisch anmutenden Eindrücke, bevor sich das Tor endgültig schliesst. Unsere Ansichten über die Möglichkeit eines Lebenszieles, das über die Erfüllung egoistischer, persönlicher Wünsche hinausgeht, sind ebenso unterschiedlich und zeitlos wie die der Protagonisten. Die Notwendigkeit zur Diskussion scheint heute ebenso aktuell wie sie schon immer war.


.„Di fremdi Stadt“ (They came to a city).
Die Aufführungsrechte liegen beim Verlag „theaterverlag elgg in belp gmbh; im Bahnhof, 3123 Belp“